Auch wenn die Toiletten immer wieder zerstört werden, fand am 15. und 16. dieses Monats das jährliche Klassensprecherseminar statt. Das Ganze war nicht wirklich erfolgreich – Spoiler: Die meisten Vorschläge wurden entweder aus finanziellen Gründen abgelehnt oder weil die Schülerschaft die gewünschten Anschaffungen zerstören könnte.
… womit wir wieder bei den Toiletten sind. Derzeit sind wieder Toiletten gesperrt, weil Seifenspender von der Wand getreten, die Wände mit Klopapier tapeziert oder die Seife auf den Boden gekippt wird … Wer das tut, schämt euch, ist nicht cool
… und verhindert auch einige Anschaffungen, die wir uns vielleicht wünschen würden.
Was also ist passiert …?
Das Treffen für die Realschüler war am 15. Oktober, während die Gymnasiasten am 16. Oktober dran waren. Um 8 Uhr trafen sich alle Klassensprecher mit den jeweiligen Vertrauenslehrern im Meditationsraum. Um 14:10 und 15:30 Uhr endeten die jeweiligen Veranstaltungen. Schlimm war es am Ende gar nicht.
Am Gymnasium
Am Gymnasium begann der Tag – wie immer – mit diesem einen Video über die Aufgaben der Klassensprecher. Wobei, auch wenn es bei der Klasse nicht besonders positiv ankommt, dazu gehört auch zehn Minuten nach Stundenbeginn, wenn der Lehrer nicht kommt, ins Sekretariat zu gehen. Wohingegen das stellvertretende Einsammeln von Geld oder das Vertreten von Lehrern nicht zu den Aufgaben zählt. Die Klassensprecher sind im Grunde dazu da, die Klasse bestmöglich zu vertreten.
Weiter ging es mit der Besprechung der geplanten Aktionen, die dieses Jahr umgesetzt werden sollen. Dabei kamen die Altbekannten (also Aktionen wie Rosenverkauf zum Valentin und Schokonikoläuse etc.) zusammen, es wurde aber auch über ein paar Neue diskutiert. Beispielsweise über weitere interne Kunstwettbewerbe oder auch einen Flohmarkt.,
Daraufhin wurde noch zusammengetragen, was an unserer Schule gut und was nicht so gut läuft. Wobei die Negativ-Liste etwas länger war als die Positiv-Liste. Die negativen Punkte, die aufgelistet wurden, waren größtenteils von den Schülern selbst verursacht oder vom Ministerium vorgeschrieben. Wie zum Beispiel die Probleme auf den Toiletten oder Änderungen an den Fächervorgaben. – Wer sich jetzt fragt, welche positiven Punkte es geben könnte… Dazu gehören das große Angebot an Wahlfächern, der Wasserspender oder Fahrten wie das Schullandheim und das Skilager.
Anschließend war es dann so weit:
Die Schülersprecher wurden gewählt; es war spannend wie immer. Zuerst stellten sich die Kandidaten vor und wenig später standen die Ergebnisse an der Tafel.
Die Schülersprecher am Gymnasium sind:
- Simon Weidle, Q13
- Michael Thomas, Q13
- Max Wörle, Q13
- Finja Brill, 11a
- Felix Knauer, 10b
- Sebastian Mazenik, 10a
Anschließend kam noch Herr Wycisk, um die meisten Vorschläge abzulehnen. Dann war die Veranstaltung für die Klassensprecher des Gymnasiums auch schon um 14.10 Uhr Ende.
An der Realschule
Um für euch auch den Ablauf der Klassensprecherkonferenz der Realschule wiedergeben zu können, sind Isabell und Senta dort für die Schülerzeitung hingegangen1. Im Grunde ist der Ablauf ähnlich wie bei der Veranstaltung am Gymmi. Einer der wenigen Unterschiede ist dabei, dass es zu Anfang kein Video für die Aufgaben der Klassensprecher gab. Ansonsten war der Ablauf etwas anders, aber die Tagesordnungspunkte an sich sind die gleichen. Angefangen hat es mit der Überlegung, was gut und was schlecht an der Schule ist, wobei ähnliche Punkte wie bei der gymnasialen Veranstaltung genannt worden sind. Bei der Realschule wurde aber auch der Hauswirtschaftsunterricht von Frau Schuster sehr gelobt, welchen es am Gymnasium gar nicht gibt.
Bevor es zum gemeinsamen Essen in der Mensa kam, wurden noch die Schülersprecher gewählt.
Die Schülersprecher an der Realschule sind:
- Moritz Kreischer, R10a
- Leo Neher, R10b
- Simon Sommer, R9a
- Paul Ihle, R9b
- Max Betrich, R9c
- Julie Bitzer, R9d
Am Nachmittag wurden schließlich die Wünsche und Vorschläge bei Herrn Frank und Frau Boxler vorgetragen, bevor um ungefähr drei Uhr dann alle entlassen wurden.
Unter den Vorschlägen waren unter anderem folgende Vorschläge. Hier finden sich die wichtigsten Ideen zusammengefasst und – teils – kommentiert.
Gewünscht wurden …
- mehr Wettbewerbe, Sportwettbewerbe, aber auch Kunst oder Schreibwettbewerbe2
- mehr Brückentage (ist übrigens sinnlos, da das gesetzlich vorgeschrieben ist)
- alkoholische Getränke auf Schulveranstaltungen (macht euch da mal keine Hoffnungen. Auch so was ist gesetzlich geregelt und wird nicht an der Schule entschieden.)
- ein Kaffeeautomat (wird es aber wahrscheinlich nicht geben … es gibt Kaffee in der Mensa)
- Schultier(-e) (Herr Frank schlug Fische vor, wird es aber nicht geben, man muss die Füttern und angeblich brauchen sie auch regelmäßig frisches Wasser.)
- Pappbecher bei Wasserspendern (wird nur rumfliegen und Müll verursachen)
- ein Austausch mit einem englischsprachigem Land (schwierig, leider fast unmöglich eine Schule in Großbritannien oder den USA zu finden, die Deutsch anbietet)
- Trennwände auf den Jungsklos (aber da die sowieso von Schülern weggetreten werden, wird es die nicht mehr neu geben.)

Und sonst …?
Falls ihr irgendwelche Probleme habt, könnt ihr euch immer an die von den Klassensprechern gewählten Schülersprecher wenden. Ob ihr die in der Pause in der Aula auch findet, ist eine andere Frage 😉. Falls diese Möglichkeit nicht klappt, gibt es im Sekretariat ein Fach, über das man per Zettel mit den Schülersprecher kommunizieren kann, oder eine digitale Direktverbindung über die folgende E-Mail-Adresse: smv@gym-rs-ottobeuren.de.
Wie erfolgreich diese Klassensprecherkonferenz wirklich war, wird man erst sehen, wenn die Vorschläge im Schulforum besprochen wurden und bewilligt oder abgelehnt wurden.
Falls etwas beschlossen werden sollte, werden wir uns bemühen, auch hier darüber zu schreiben. Und sonst freut euch bald auf Interviews mit den neuen Schülersprechern, die sind nämlich auch bereits in Planung.
— Isabell, Senta, Simon —
- Anmerkung in eigener Sache: Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn im nächsten Jahr auch aus der Realschule noch mehr Schülerinnen oder Schüler bei uns mitschrieben würden. ↩︎
- Schneller Hinweis: Bis zum 1.3.26 läuft noch die Abgabefrist zum Schreibwettbewerb in Schwaben Abgabe über Literaturpreis@bezirk-schwaben.de ↩︎

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